Momente unterwegs

Das Aquarell war meine erste große Liebe – und ist es bis heute geblieben. Wenn Wasser und Farbe aufeinandertreffen, entsteht etwas Unberechenbares, etwas Lebendiges.

Draußen zu malen, das Licht zu spüren, die Stimmung eines Augenblicks auf Papier zu bringen – das ist für mich mehr als Technik, es ist eine Form von Meditation. Mich fasziniert, wie Wasser das Licht trägt, wie Pigmente fließen, sich vermischen, unerwartete Wege gehen.

In diesem Fließen liegt für mich Freiheit – und auch Wahrheit. Ich male nicht, um etwas festzuhalten, sondern um das Vergehen sichtbar zu machen. Um den Moment zu ehren, bevor er sich verändert.

So entstehen Arbeiten, die leise sprechen – von Bewegung, Stille und der Sehnsucht, das Jetzt zu spüren.

Ute König beim Aquarellieren im Freien

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